Was hat sich seit Sommer/Herbst 2010 getan? Eine kurze Nachlese.

Nachdem der Sommer gegen Ende August sich zu Ende neigte konnte auch endlich die infolge der EVN-Werkrevision im Mai 2010 verursachte bzw. aufgetretene neuerliche Dauer-Lärmbelästigung beendet werden – indem verbaute Schalldämpfer nachjustiert wurden. Der Dröhn- sowie Zisch-Lärm war somit nach „bereits“ 3,5 Monaten endlich beendet. Als Grund für die lange Behebungsdauer wurde die Urlaubszeit von EVN-Mitarbeitern sowie Lieferanten-Firmen genannt. Nur mit einer kleinen Unterbrechung war anschließend das Werk bis Ende Jänner 2011 soweit leise bzw. „still“, dass man schon beinahe von „annehmbaren Zuständen“ sprechen konnte – eingedenk der vorherigen zeitweiligen Zustände.
Mit anfangs Februar 2011 hat zuerst der so genannte „EVN-Tinnitus“ wieder seine Aktivität aufgenommen, zuletzt kam auch noch Dauer-Zischen (vergleichbar einer stark bremsenden Eisenbahngarnitur) rund um die Uhr hinzu (und nein, es ist keine Bahn etc.).
Der Kraftwerks-Betreiber EVN ist informiert, diesmal hat man recht schnell reagiert und für etwa Anfangs/Mitte März – je nach Temperatur … – eine Stilllegung und Behebung versprochen. Zwar wiederum 4-6 Wochen Lärm, aber immerhin nicht ein ganzer Sommer lang … aber zunächst muss das Problem auch auf Anhieb richtig angegangen werden …
So verständlich es ist, dass zu ergreifende Maßnahmen eine Vorplanung benötigen, kein Kraftwerk dem anderen gänzlich gleich und kein Massenprodukt von der Stange ist – so unangenehm ist die Situation für alle Anrainer infolge der immer wieder auftretenden Probleme, obwohl seinerzeit eine nachhaltige Nachbesserung versprochen wurde.
Auf das die Nachhaltigkeit noch Einzug hält … (wobei, wie dies mit den vielen slowakischen Schüttgut-Sattelschleppern pro Tag in Verbindung zu bringen ist hat wohl noch niemand so recht verstanden – aber das ist eine andere Geschichte).
In der Nacht auf heute ist zusätzlich wieder einmal (zuletzt vor einigen Wochen …) das Werk außer Rand und Band geraten infolge Systemabsturz – zwischen 01.10 Uhr morgens und etwa 01.50 Uhr gab es im Sekundentakt explosionsartige Dampfstöße (Hörprobe), sodass an Schlaf nicht zu denken war. Erst nach knapp einer Dreiviertel Stunde konnte das vermutlich wie üblich nachts unbesetzte Kraftwerk unter Kontrolle gebracht werden.









